Inhalte & Ziele

Theoretischer und praktischer Unterricht

Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege beinhaltet die Vermittlung pflegewissenschaftlicher, medizinischer und weiterer bezugswissenschaftlicher Erkenntnisse. Es werden fachliche, personale, soziale und methodische Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten thematisiert. Die Berufsbezeichnung verdeutlicht den aktuellen Schwerpunkt der Ausbildung: Neben der Kuration finden auch präventive, rehabilitative und palliative Elemente ihren Platz im Unterricht und im praktischen Einsatz. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wechselt zwischen theoretischen Unterrichtsblöcken in der Schule und praktischen Einsätzen in den verschiedenen Einrichtungen des Gesundheitswesens vor allem jedoch im jeweiligen Trägerkrankenhaus.

Während der dreijährigen Ausbildung findet der Theorieteil, im Wechsel mit den praktischen Einsätzen, in jeweils mehrwöchigen Unterrichtsblöcken am CBG statt. Im praktischen Teil durchlaufen die Auszubildenden die verschiedenen Stationen und Bereiche der jeweiligen Trägerkrankenhäuser sowie externe Einsatzorte, wie z.B. Ambulante Pflege oder Psychiatrie.

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Ausbildungsziel

Das Ausbildungsziel ist in § 3 des Krankenpflegegesetzes beschrieben und besteht in der Vermittlung von fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen zur verantwortlichen Mitwirkung insbesondere bei der Heilung, Erkennung und Verhütung von Krankheiten. Die Pflege ist dabei unter Einbeziehung präventiver, rehabilitativer und palliativer Maßnahmen auf die Wiedererlangung, Verbesserung, Erhaltung und Förderung der physischen und psychischen Gesundheit der zu pflegenden Menschen auszurichten. Dabei sind die unterschiedlichen Pflege- und Lebenssituationen sowie Lebensphasen und die Selbständigkeit und Selbstbestimmung der Menschen zu berücksichtigen.

Die Ausbildung für die Pflege soll insbesondere dazu befähigen, die folgenden
Aufgaben auszuführen:

Eigenständig:

  • Erhebung und Feststellung des Pflegebedarfs, Planung, Organisation, Durchführung und Dokumentation der Pflege
  • Evaluation der Pflege, Sicherung und Entwicklung der Qualität der Pflege
  • Beratung, Anleitung und Unterstützung von zu pflegenden Menschen und ihrer Bezugspersonen in der individuellen Auseinandersetzung mit Gesundheit und Krankheit,
  • Einleitung lebenserhaltender Sofortmaßnahmen bis zum Eintreffen der Ärztin oder des Arztes,

Im Rahmen der Mitwirkung:

  • eigenständige Durchführung ärztlich veranlasster Maßnahmen,
  • Maßnahmen der medizinischen Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation,
  • Maßnahmen in Krisen- und Katastrophensituationen, interdisziplinär mit anderen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten und dabei multidisziplinäre und berufsübergreifende Lösungen von Gesundheitsproblemen zu entwickeln.

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